Weihnachts-Schoki de luxe

Freitag, 30.12.2011 | Notizen | Kein Kommentar

Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich die besten und liebsten Kunden der Welt habe? Nein? Ist aber so.
Wer sonst würde mir leckere Bio-Schokolade im Apple-Look zu Weihnachten schenken, mit Alu-Case und allem Drum und Dran?

Fast zu schade zum Vernaschen, mit Betonung auf fast :-)

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So long, and thanks for all the apples

Donnerstag, 06.10.2011 | Allgemeines, Notizen | 5 Kommentare

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Sehr geehrte Damen und Herren…

Dienstag, 15.03.2011 | Allgemeines, Notizen | 1 Kommentar

…bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich Anfragen ignoriere, die so oder so ähnlich anfangen.
Und meist weitere Indikatoren anonymer Massenmails beinhalten. Die Empfängerin Ihrer Nachricht ist ein menschliches Wesen mit einem Namen und freut sich über ein “Sehr geehrte Frau Kirchmeier” genauso wie über ein “Hi Christine”. Ebenso erfreulich und der Kommunikation förderlich ist es, mehr vom Gegenüber zu erfahren als nur eine E-Mail-Adresse vom Typ “xy@web.de”. Vor allem wenn es um Webdesign-Projektanfragen und damit einhergehend um Kostenvoranschläge oder Festpreisangebote meinerseits geht. Die verursachen nämlich nicht unerheblichen Arbeitsaufwand (oft mehrere Stunden), und es sollte nachvollziehbar sein, dass ich für diesen kostenlosen Service im Gegenzug wenigstens wissen möchte, mit wem ich es zu tun habe.

Wenn Sie für Ihr Internetprojekt einen Anbieter suchen, mit dem Sie möglichst unpersönlich und anonym kommunizieren können, gibt es sehr viele, weitaus geeignetere Kandidaten als mich. Wobei ich denke, dass Anfragende à la “hALLO!!!!!! ich brauch homepage. können sie Mir sagen, was es kosten? VERBINDLICHTS! lg schnuffel81″ in der Regel mit Lösungen wie dem 1+1 Baukasten besser beraten sind.
Falls Sie finden, dass das arrogant klingt: bislang habe ich mich bemüht, so gut wie alles, was tagtäglich an Anfragen eintrudelt, unvoreingenommen zu beantworten. Schließlich ist jeder potentielle Kunde wertvoll, dachte ich etwas naiv. Inzwischen habe ich aber einige Jahre Erfahrung gesammelt und weiss daher, dass es einfach nichts bringt, für beide Seiten.

Über ernstgemeinte, seriöse Anfragen und sonstiges Feedback aller Art freue ich mich natürlich weiterhin!

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Lesetipp

Montag, 24.01.2011 | Notizen | Kein Kommentar

Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, das HTML5-Handbuch von Stefan Münz und Clemens Gull für die IT-Rezensionen bei chip.de besprechen zu dürfen. Hier geht’s zur Rezension und hier zum HTML5-Handbuch selbst, das in guter alter Tradition komplett online nachzulesen ist.
Ein Pflicht-Bookmark für alle Webseiten-Bastler, würde ich sagen; und hoffentlich auch ein Pflichtkauf für viele Menschen, die dieses Konzept und all die Arbeit, die dahintersteckt, unterstützen möchten.

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Damals in den 90ern…

Samstag, 15.01.2011 | Internet | Kein Kommentar

… verbrachte ich im Zuge meines Studiums zur angehenden Bibliothekarin viel Zeit in wohlig-muffigen Kellergewölben, und das sogar sehr gerne. Weil sich dort das Wissen versammelte, mit klangvollen Namen wie Brockhaus, Britannica oder Meyers… in Spezial-/Universal-/Realenzyklopädien, Universal-/Spezial-/Konversations- und natürlich Fachlexika u.v.m. … immer faszinierend zum Schmökern, hilfreich beim Lernen, manchmal auch zum Schmunzeln…

Aber sie waren aufgrund ihrer statischen Natur immer auch eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit, und ja, auch in die angesehensten Enzyklopädien schlichen sich Fehler ein. Daher blicke ich nicht wehmütig zurück, sondern freue mich über den heute 10-jährigen Geburtstag eines der ambitioniertesten Projekte der letzten Jahre; eines, das auf die Intelligenz der Masse setzt, aber auch auf den Altruismus und deshalb macht sein Erfolg Hoffnung. Dass es in Sachen Umfang und Qualität den altehrwürdigen Vertretern seiner Zunft inzwischen den Rang abgelaufen hat, ist da fast schon Nebensache. Das Geburtstagskind gehört für mich zum Besten, was das Internet hervorgebracht hat.

Happy Birthday, Wikipedia!


Der Xing Selbstversuch

Montag, 23.08.2010 | Internet | 4 Kommentare

Seit Mitte 2006 war ich zahlendes “Premium”-Mitglied bei Open BC, später Xing. Irgendwie gehörte sich das so, als selbständiger Webworker. Und die Mitgliedschaft erneuerte sich von Jahr zu Jahr, ohne dass ich noch groß darüber nachdachte oder es hinterfragte. Wie das nunmal oft so ist mit Abos. Doch dann kam Ende Februar die neue große Werbekampagne Es hat Xing gemacht, und ich fand sie in jeder Hinsicht abschreckend:
Dass man die eigenen Mitarbeiter für Testimonials hernimmt… der typische Xing-User offenbar ganz tief unten in einem Dungeon haust mit dem Laptop als einzige Beleuchtung… Xing sich gefühlsmäßig einreiht in die lange Liste von Unternehmen, die mehr in Mitgliederfang investieren als in -pflege… und dass da Leute von ihrem ganz persönlichen, großen “Xing Moment” erzählen. Und so kam ich nicht umhin, darüber zu sinnieren, wann ich denn eigentlich meinen Xing Moment hatte… aber alles nachdenken nützte nichts, es gab ihn nicht.

In vier Jahren (zugegebenermaßen nur mittelmäßig intensiver) Xing-Aktivität habe ich nur eine handvoll interessanter Kontakte über die Plattform generiert. Der absolute Großteil meiner Kontakte waren Menschen, die ich vorher schon kannte (real oder virtuell). Man kontaktet sich dann eben auch in Xing (manchmal), die Frage ist nur, wozu eigentlich? Bei genauerer Betrachtung fehlten nicht nur die großen Momente, der ganze Nutzen schien mir rätselhaft. Zumal man als Premium-Mitglied lediglich den zweifelhaften Luxus genießen darf, uneingeschränkt Nachrichten an andere Mitglieder zu schreiben (mache ich ganz konservativ via E-Mail, die gehört dann nämlich auch bis in alle Ewigkeit *mir*, ich kann sie in Ordner sortieren, etc. pp.). Und die Suchfunktion zu nutzen (da gibt’s aber nichts und niemanden, den man nicht auch mit dem pösen Google finden würde). Und zu kucken, wer das eigene Profil besucht hat (wahrscheinlich der Grund Nr. 1, warum sich Leute zur Premium-Mitlgiedschaft hinreissen lassen, aber diese Neugier ist irgendwann auch gestillt). Und Sonderangebote und Rabatte für Dinge abzugreifen, die ich persönlich so gut wie nie brauche (Autovermietung, Hotelketten, Zeitungs-Abos, der übliche Kram), und wenn es dann doch mal soweit ist, vergesse ich zuverlässig, die Angebote zu nutzen.
Eigentlich war ich vorrangig Premium-Mitglied geworden und geblieben, weil das nach außen, schon rein namentlich, einen gewissen Status verhieß. Klingt dämlich, ist es auch.

Also habe ich die Konsequenz gezogen und bin nun seit drei Wochen nur noch ein kleines, unscheinbares Basis-Mitglied, aber ich habe keinerlei Auswirkungen auf meine Xing-Nutzung oder -Präsenz festgestellt. Der einzige Unterschied ist, dass ich von dem gesparten Geld lecker Essen gehen oder sonst irgendwelche Features im echten Leben genießen kann, die den Zusatz “Premium” wirklich verdient haben… Das soll nicht heißen, dass Xing nicht eine tolle Plattform für viele Zwecke sein kann, und wahrscheinlich werde auch ich früher oder später rückfällig. Aber zumindest ich habe die Erfahrung gemacht, dass man recht viel Zeit investieren muss, damit sich das Ganze wirklich lohnt. Und so unglaublich es klingt im Networking / Social Web-Zeitalter, die Zeit verbringe ich momentan lieber mit echter Arbeit oder echtem Spaß, und weniger mit dem Web 2.0 Business Kram, der irgendwie beides und alles zwischendrin verspricht und nichts wirklich halten kann.

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Internet Marketing Verein

Samstag, 07.08.2010 | Internet, Notizen | 2 Kommentare

Manchmal gibt es ihn doch noch, den interessanten Spam. So erreichte mich heute die Nachricht des Internet Marketing Verein IMV e. V. in Berlin. Dieser preist, man vermutet es fast, Suchmaschinenoptimierung an. Gleichzeitig habe ich es nicht geschafft, diesen Verein via Google ausfindig zu machen (Stand heute, kann sich ja noch ändern, ich werde jedenfalls nicht mit einer Verlinkung zur Besserung beitragen). Zitat der elektronischen Nachricht: “Geld wollen wir von Ihnen keines”. Zitat Website: “Nach einer ausführlichen Prüfung Ihres Unternehmens …  können Sie gegen eine Monatsgebühr in Höhe von 45,- Euro Mitglied im IMV e. V. werden.” So richtig schlüssig und transparent erscheint mir das nicht. Ein interessantes Geschäftsmodell, zumal für einen Verein, ist das aber sicher allemal – nur sollte man in dem Fall vielleicht *zuerst* mindestens rudimentäres SEO und *dann* das E-Mail-Marketing betreiben…

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Stuttgarter Appell

Samstag, 07.08.2010 | Allgemeines | Kein Kommentar

Es wird beim leidigen Thema “Stuttgart 21″ Zeit für einen Volksentscheid. Wer das auch so sieht, kann auf stuttgarterappell.de seine Stimme dafür abgeben.
Auch wenn ich inzwischen in Berlin wohne (und im Übrigen gar keine Schwäbin bin), verfolge ich natürlich den Schwabenaufstand mit Interesse und Wohlwollen. Manch Vorurteil vom braven, kehrwochengläubigen Schwaben, wie selbst auf SpOn zu lesen ist, darf man getrost vergessen; im Gegenteil, der Schwabe ist von Natur aus eher stur und Obrigkeitshörigkeit gehört glücklicherweise auch nicht zu seinen größten Talenten. Es kann also durchaus noch spannend werden, so leicht werden die Stuttgarter auf beiden Seiten nicht klein beigeben…

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Adobe Grace Period für Schnäppchen nutzen

Dienstag, 27.07.2010 | Notizen | 1 Kommentar

Vor einigen Tagen habe ich mir die Creative Suite 4 Web Standard  (Dreamweaver, Flash, Fireworks, Contribute) gegönnt, um via Grace Upgrade preisgünstig an die kürzlich erschienene CS5 Version zu kommen. Während des Anrufs bei Adobe dann der Schock – in der aktuellen Produktlinie wurde das Web Standard Paket abgeschafft. Doch der Schreck währte nur einen Augenblick, denn die freudige Überraschung: Adobe gewährt in diesem Fall ein kostenloses Upgrade auf die CS5 Web Premium Edition, welche zusätzlich Photoshop, Illustrator und Acrobat 9 enthält. Ich konnte bis heute morgen nicht glauben, dass das mit rechten Dingen zugeht, aber als der UPS-Mann mir dann das Päckchen überreichte, war ich überzeugt!

Also, wer dieses hochwertige Software-Paket legal und zu einem enorm guten Preis-/Leistungsverhältnis erstehen möchte, sollte noch schnell zuschlagen (Stichtag für das Rechnungsdatum ist der 10. August). Auch wenn Adobe’s Preispolitik mitunter für Diskussionen sorgt, diese Aktion ist mehr als fair und super-kulant, Daumen hoch!!

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CSS und die runden Ecken

Donnerstag, 01.07.2010 | Webdesign | Kein Kommentar

In meinen letzten beiden Projekten (eins davon ist endlich online, der Relaunch des berühmt-berüchtigten Getreidemühlen Online-Shop: http://www.getreidemuehlen.de) habe ich mich mit dem Screendesign selbst in die Bredouille gebracht, Contentboxen mit runden Ecken zu versehen, mal mit Schatten, mal mit Rahmen.
Mit CSS3 eigentlich kein Problem, denn dort gibt es praktische Anweisungen für border-radius und box-shadow. Fast alle aktuellen Browser können damit auch was anfangen, außer – wen wundert’s – Internet Explorer 8. Daher ist es ein leider nach wie vor aktuelles Thema.

Es gibt diverse Methoden, die sich mit JavaScript behelfen und sehr gut funktionieren, z. B. Curvy Corners. Allerdings, auch ohne Purist zu sein: für ein paar schicke Rundungen mit ‘ner JS Library um die Ecke zu kommen, um die nötigen Elemente ins DOM zu pfropfen?  Irgendwie sorgt die Vorstellung bei mir für Unbehagen – es mag Old School sein, aber für mich ist JavaScript immer noch in erster Linie für Action zuständig, nicht fürs Aussehen. Dann doch lieber gleich die Elementsuppe manuell löffeln, und hierfür haben sich über die Jahre diverse Techniken gefunden: Spiffy Corners, Transparent custom corners and borders von 456 Berea St., und die exzellenten, variabelsten Even More Rounded Corners von Schillmania, die auch mit CSS3 eine Daseinsberechtigung haben, denn wie das Beispiel im Link zeigt, ist damit auch noch mehr drin als nur runde Ecken.

Doch es gibt auch einen anderen Ansatz: warum dem Internet Explorer nicht einfach eine Nachhilfestunde via .htc File geben? Hat sich damals mit IE6 und den PNGs schließlich auch bewährt. Und siehe da, es gibt zwei sehr gute Ansätze: zum Einen die Curved Corner Lösung von htmlremix, zum Anderen die ultimative ie-css3.htc von fetchak, die dem IE nicht nur runde Ecken, sondern sogar auch ein bißchen Schatten beibringt! Ohne Frage die bequemste und sauberste Lösung, allerdings mit einem Haken: sind die Inhalte in den so gestylten Boxen sehr komplex und verschachtelt, treten mitunter Fehldarstellungen auf, die durch kreativen, großzügigen Umgang mit position: relative Anweisungen gelöst werden können – was aber, gerade wenn’s komplex wird, nicht immer möglich oder ratsam ist. Das heißt: diese Lösung ist nur bei relativ simplem Content zu empfehlen.

Die beste aller Lösungen fand aber bei besagtem Getreidemühlen Shop Anwendung: Internet Explorer und alle alten Browser wurden einfach ignoriert. Da sie border-radius nicht verstehen, machen sie die Ecken eben eckig, und mal ehrlich: die etwas weniger hübsche Optik tut dem Sinn und Zweck dieser (und jeder anderen) Seite keinen Abbruch, zumal der IE-Nutzer ja nicht weiss, was er verpasst. Und die gute Nachricht zum Schluss: IE9 wird ziemlich sicher runde Ecken unterstützen

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