Adobe Grace Period für Schnäppchen nutzen

Dienstag, 27.07.2010 | Notizen | Kein Kommentar

Vor einigen Tagen habe ich mir die Creative Suite 4 Web Standard  (Dreamweaver, Flash, Fireworks, Contribute) gegönnt, um via Grace Upgrade preisgünstig an die kürzlich erschienene CS5 Version zu kommen. Während des Anrufs bei Adobe dann der Schock – in der aktuellen Produktlinie wurde das Web Standard Paket abgeschafft. Doch der Schreck währte nur einen Augenblick, denn die freudige Überraschung: Adobe gewährt in diesem Fall ein kostenloses Upgrade auf die CS5 Web Premium Edition, welche zusätzlich Photoshop, Illustrator und Acrobat 9 enthält. Ich konnte bis heute morgen nicht glauben, dass das mit rechten Dingen zugeht, aber als der UPS-Mann mir dann das Päckchen überreichte, war ich überzeugt!

Also, wer dieses hochwertige Software-Paket legal und zu einem enorm guten Preis-/Leistungsverhältnis erstehen möchte, sollte noch schnell zuschlagen (Stichtag für das Rechnungsdatum ist der 10. August). Auch wenn Adobe’s Preispolitik mitunter für Diskussionen sorgt, diese Aktion ist mehr als fair und super-kulant, Daumen hoch!!

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CSS und die runden Ecken

Donnerstag, 01.07.2010 | Webdesign | Kein Kommentar

In meinen letzten beiden Projekten (eins davon ist endlich online, der Relaunch des berühmt-berüchtigten Getreidemühlen Online-Shop: http://www.getreidemuehlen.de) habe ich mich mit dem Screendesign selbst in die Bredouille gebracht, Contentboxen mit runden Ecken zu versehen, mal mit Schatten, mal mit Rahmen.
Mit CSS3 eigentlich kein Problem, denn dort gibt es praktische Anweisungen für border-radius und box-shadow. Fast alle aktuellen Browser können damit auch was anfangen, außer – wen wundert’s – Internet Explorer 8. Daher ist es ein leider nach wie vor aktuelles Thema.

Es gibt diverse Methoden, die sich mit JavaScript behelfen und sehr gut funktionieren, z. B. Curvy Corners. Allerdings, auch ohne Purist zu sein: für ein paar schicke Rundungen mit ‘ner JS Library um die Ecke zu kommen, um die nötigen Elemente ins DOM zu pfropfen?  Irgendwie sorgt die Vorstellung bei mir für Unbehagen – es mag Old School sein, aber für mich ist JavaScript immer noch in erster Linie für Action zuständig, nicht fürs Aussehen. Dann doch lieber gleich die Elementsuppe manuell löffeln, und hierfür haben sich über die Jahre diverse Techniken gefunden: Spiffy Corners, Transparent custom corners and borders von 456 Berea St., und die exzellenten, variabelsten Even More Rounded Corners von Schillmania, die auch mit CSS3 eine Daseinsberechtigung haben, denn wie das Beispiel im Link zeigt, ist damit auch noch mehr drin als nur runde Ecken.

Doch es gibt auch einen anderen Ansatz: warum dem Internet Explorer nicht einfach eine Nachhilfestunde via .htc File geben? Hat sich damals mit IE6 und den PNGs schließlich auch bewährt. Und siehe da, es gibt zwei sehr gute Ansätze: zum Einen die Curved Corner Lösung von htmlremix, zum Anderen die ultimative ie-css3.htc von fetchak, die dem IE nicht nur runde Ecken, sondern sogar auch ein bißchen Schatten beibringt! Ohne Frage die bequemste und sauberste Lösung, allerdings mit einem Haken: sind die Inhalte in den so gestylten Boxen sehr komplex und verschachtelt, treten mitunter Fehldarstellungen auf, die durch kreativen, großzügigen Umgang mit position: relative Anweisungen gelöst werden können – was aber, gerade wenn’s komplex wird, nicht immer möglich oder ratsam ist. Das heißt: diese Lösung ist nur bei relativ simplem Content zu empfehlen.

Die beste aller Lösungen fand aber bei besagtem Getreidemühlen Shop Anwendung: Internet Explorer und alle alten Browser wurden einfach ignoriert. Da sie border-radius nicht verstehen, machen sie die Ecken eben eckig, und mal ehrlich: die etwas weniger hübsche Optik tut dem Sinn und Zweck dieser (und jeder anderen) Seite keinen Abbruch, zumal der IE-Nutzer ja nicht weiss, was er verpasst. Und die gute Nachricht zum Schluss: IE9 wird ziemlich sicher runde Ecken unterstützen

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Aus TYPOlight wird Contao

Sonntag, 06.06.2010 | CMS | Kein Kommentar

Dass ich ein großer Fan des CMS TYPOlight bin, habe ich ja bereits an anderer Stelle erwähnt. Doch die Geschichte dieses Systems ist eine Geschichte voller Missverständnisse… was in erster Linie mit dem irreführendem Namen zu tun hat. Nicht selten musste ich Kunden und Interessenten erklären, dass das System nichts, aber auch rein gar nichts mit Typo3 zu tun hat. Und dass es trotz des “Light” im Namen durchaus ein ernstzunehmendes System mit weitreichendem Funktionsumfang ist.

Nun ist das vorbei: Aus TYPOlight wird Contao. Den Namen finde ich zwar etwas gewöhnungsbedürftig (und ich sehe die nächste Verwechslungsgefahr, mit Contenido), aber der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Sehr stutzig macht mich allerdings, warum man so lange mit diesem Schritt gewartet hat. Eventuell hat es ja, entgegen der offiziellen Erklärung, vor allem damit zu tun, dass TYPOlight nun vor Version 2.9 steht und somit “TYPOlight 3″ in greifbare Nähe rückt… und das hätte wohl so manchen Webdesigner erklärungstechnisch vollends zur Verzweiflung gebracht ;-)
Daher: Gute Entscheidung und weiterhin viel Glück, liebes TYPO… äh, CONTAO!

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Bookmarks März 2010

Mittwoch, 31.03.2010 | Notizen | Kein Kommentar

Seven Reasons Not to Meet with Prospective Clients
PaperC – kostenloses Lesen von Fachbüchern im Internet
CSS 100% height with padding and margin
10 new jQuery plugins to spice up your website
Mark Boulton’s Buch Designing for the Web online lesen
10 Sure-Fire Ways to Make Your Clients Love You


FoeBuD braucht Unterstützung bei ELENA-Klage

Dienstag, 16.03.2010 | Notizen | Kein Kommentar

Eine schöne Zusammenfassung, worum es bei ELENA geht und der Verfassungsklage, die der FoeBuD e.V. einreichen wird, gibt es bei Spiegel Online: Datenschützer starten Angriff auf riesigen Sozialdaten-Speicher.
Da der FoeBuD e. V. das Ergebnis zum Thema Vorratsdatenspeicherung abwarten musste, eilt die Zeit jedoch (Frist. 25.03.10), daher hier der Hinweis für den geneigten / interessierten Leser, die Beschwerde zu unterstützen.
Sowie, völlig zusammenhangs- und kommentarlos, ein aktueller Lesetipp aus dem Hessischen: Kontrolleure unerwünscht.

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freelancermap.de & designenlassen.de kooperieren

Sonntag, 07.03.2010 | Allgemeines, Webdesign | 6 Kommentare

Die Qualität der angebotenen Projekte im Webdesign-Bereich bei freelancermap.de war für meinen Geschmack nie sonderlich hoch, scheinbar gibt es dort keine Qualitätskontrolle. Aber in letzter Zeit häufen sich in dieser Börse Projektanfragen, die – unabhängig von qualitativen Aspekten – geradeheraus und ohne einen Hauch von Schamesröte den Preisverfall dokumentieren. Ein Screendesign für eine Unternehmensberatung (!) wird dort beispielsweise angefragt, drei unterschiedliche Entwürfe sollen es sein – für 300 Euro. Ein anderes Mal sucht eine Berliner Internetagentur Freelancer, die grafische Screendesigns in TYPOlight-Websites umwandeln, also HTML, CSS, TYPOlight-Programmierung und -Einrichtung, das ganze Paket – für sage und schreibe 50 Euro. Nein, nicht pro Stunde. Pro Website.  Dabei ist freelancermap eigentlich ein reines Business-Portal, den 14-jährigen Schüler, der zu solchen Konditionen vielleicht gerne was hinzuverdient, wird man dort kaum antreffen.

Irritiert von derlei Projektangeboten habe ich ein wenig im Netz gestöbert, wie es zu sowas kommen kann. Und siehe da, freelancermap kooperiert seit Neuestem mit designenlassen.de. Das erklärt Einiges.
Designenlassen ist sowas wie das myHammer für Designer und aus Unternehmersicht fraglos eine tolle Sache. Denn bei großen Projekten ist es im Designbereich nicht unüblich, einen sogenannten Pitch zu veranstalten: das Unternehmen stellt eine Aufgabe (und nennt meist auch das Budget), lobt einen Wettbewerb dafür aus, und interessierte Agenturen dürfen dann ihre Vorschläge und Konzepte einreichen. Der “Gewinner” bekommt das Projekt und das Renommé, die Verlierer zumindest eine kleine Aufwandsentschädigung für die entstandene Arbeit. Das Unternehmen kann sich somit den besten Anbieter bzw. den besten Entwurf herauspicken, und die Agenturen – nun ja, für die war es immer schon eine Streitfrage, ob so ein Vorgehen fair und für die Agenturen lohnenswert ist. Aber dafür ging es ja früher auch um Millionenprojekte, tolle Referenzkunden, Agenturrankings, und es war meist Usus, dass die Verlierer nicht ganz leer ausgingen.

Bei designenlassen.de läuft das genauso. Nur, dass es da nicht um Millionenbeträge geht, sondern um komplette Websites mit individuellem Design und allem pipapo für 250 Euro. Und um diese 250 Euro kloppen sich nicht fünf ausgewählte Agenturen,, sondern… ich schau gerade mal nach, mit welchem aktuellen Wert auf der Seite geworben wird… sondern durchschnittlich 113 Designer. Von denen 112 hinterher keinen Cent für ihre Arbeit sehen. Wie die dort Tätigen von ihrer Arbeit leben können ist mir ein absolutes Rätsel. Für eine vernünftige Website braucht man inkl. Beratung, Kommunikation, Konzept, Design, HTML & CSS Umsetzung, den nötigsten Suchmaschinenmaßnahmen und der Sicherstellung der Cross-Browser-Kompatibilität ungefähr eine Arbeitswoche. Den Idealfall an Einkommen kann man nun leicht selbst errechnen, muss dann allerdings wieder, wir reden ja von Selbständigen, die Betriebsausgaben gegenrechnen, sowie die Leerlaufzeiten einplanen, in diesem Fall auch die Arbeitszeiten für Verlierer-Designs, die Zeiten für Akquise, für buchhalterischen Kram, für Fortbildung, etc. Von dem, was übrig bleibt, gehen immer noch Krankenkassenbeiträge, Einkommensteuer etc. ab. Von dem kläglichen Rest kann man kaum überleben, und ums Überleben sollte es für einen Designer ja auch nicht gehen, es ist schließlich ein hochwertiger Beruf, der eine vernünftige Bezahlung verdient. Warum sich Designer zu sowas herablassen, wie das Ganze für sie erfolgreich funktioniert, ist mir wie gesagt ein Rätsel. Den Auftraggebern scheint das jedoch schnurz zu sein.

Womit wir wieder bei freelancermap wären. Die wollten bei designenlassen.de nämlich ein neues Logo in Auftrag geben, haben es aber nicht geschafft, weil ihre Anfrage im “Daten-Nirvana” gelandet ist. Das darauffolgende Support-Telefonat mündete aber umgehend in einem Kooperationsgespräch. Denn bei designenlassen.de “finden Unternehmen individuelles Design zu einem günstigen Preis”, und bei freelancermap.de den “passenden Programmierer”. Steht wirklich so in der Pressemitteilung…

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Vorratsdatenspeicherung verfassungswidrig

Dienstag, 02.03.2010 | Allgemeines, Internet | Kein Kommentar

Das Bundesverfassungsgericht hat heute die seit 2008 wirksame Vorratsdatenspeicherung in der jetzigen Form für verfassungswidrig erklärt. Erstmal eine gute Sache und ein Etappenerfolg.

Aber so richtig Freude aufkommen will bei mir nicht. Zeigt das Urteil doch nur erneut das Muster, nach dem Politik nun schon seit Jahren funktioniert. Dieses Gesetz war immerhin zwei Jahre in Kraft. Inwiefern es den Erfindern verfassungskonform erschien, erschließt sich zumindest mir als totalem Laien nicht. Das Grundgesetz kann man im Übrigen hier jeder kostenlos bestellen. Ich kann es mir nur so erklären, dass Herrn Schäuble, seinen Kollegen sowie dem ganzen Beraterstab im Hintergrund eine andere Version vorliegt. Auch unserem Bundespräsidenten, der bereitwillig seine Unterschrift darunter gesetzt hat. Und nun wird es als Erfolg für die Demokratie und Grundrechte gefeiert, wenn Karlsruhe das Ding erwartungsgemäß “einkassiert”. Alles ist gut, der Laden läuft prima.

Mir wird eher angst und bange, wenn Urteile wie dieses mir vergegenwärtigen, an welch seidenem Faden unsere Grundrechte inzwischen hängen. Was, wenn der werte Vorsitzende Herr Papier in nicht allzu ferner Zukunft durch ein, sagen wir, “gefälligeres” Modell ersetzt wird. Wieviele Menschen mit Rückgrat sitzen denn heutzutage überhaupt noch in entscheidenden Positionen. Welcher Politiker wird noch glaubhaft als aufrechter Demokrat wahrgenommen, wer versucht ernsthaft im Sinne der Bevölkerung bzw. des Landes zu wirken und nicht im Sinne eigener bzw. parteiinterner Interessen. Mir fällt kein Einziger ein. Das finde ich persönlich traurig. Und das Traurigste ist, es wird sich nichts daran ändern, weil niemand die Verantwortung übernehmen muss oder jemals Konsequenzen zu befürchten hat.

Nichtsdestotrotz, ein herzlicher Dank an das Bundesverfassungsgericht und ein sehr ernst gemeintes “Weiter so!”

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Bookmarks des Monats / Februar

Montag, 01.03.2010 | Notizen | 1 Kommentar

125 traumhafte deutsche Blogs: It’s only Blog’n’Roll
How To Create Depth And Nice 3D Ribbons Only Using CSS3
The Case Against Vertical Navigation
The Ultimate Collection Of Brilliant Web Design Tutorials
Divine: Wordpress Vorlagen aus Photoshop (angeblich ;-) )
72 Questions to Ask New Web Design Clients with PDF Chart
The Principles of Great Design
and last but not least:
Why the internet will fail (from 1995)

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Besser spät als nie

Freitag, 08.01.2010 | Notizen | 1 Kommentar

Mit leichter Verzögerung möchte ich meinen Lesern alles Gute für das noch junge Jahr 2010 wünschen!
Ich hoffe, dass es in diesem Jahr nicht wieder zu einer fünfmonatigen Blog-Pause kommen wird… Aber der Umzug nach Berlin (den ich hiermit mit ganz deutlicher Verzögerung bekannt gebe :-) ) hat dann einfach doch mehr Energie geraubt als erwartet und das ein oder andere private Ereignis war der Blog-Quote auch nicht gerade förderlich. Sei’s drum, ich versuche mich in Optimismus – es kann nur und es wird wieder besser werden, mit meinem Blog und dem Rest der Welt!


Klare Worte

Montag, 03.08.2009 | Notizen | Kein Kommentar

Das law blog von Rechtsanwalt Udo Vetter ist ja immer wieder lesenswert, aber hier trifft er den Nagel derart zielgenau auf den Kopf, wie ich es bislang noch nirgends gelesen habe: Die Meinungsfreiheit als Sondermüll

Einfach mal so als Leseempfehlung, mit herzlichem Dank an den Autor!